Abstandsmessung bei Fahrzeugen

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Ich halte die Idee für seltsam, denn

1. muss bei höheren Geschwindigkeiten die Sendeleistung recht hoch sein, um genügend Reflexion über Distanzen von einigen hundert Metern zu erhalten. Die hohe Leistung "beschiesst" nicht nur die Vorausfahrenden, sondern die Reflexionen bestrahlen den Anwender während der ganzen Fahrt. Man erinnere sich an die Radar-Soldaten der 80er-Jahre, denen Verstrahlung attestiert wurde. Oder will man die Scheiben für hohe Frequenzen undurchlässig gestalten? Das gibt dann Probleme bei Handy und GPS.

2. Da als Mindestabstand die halbe Tachoanzeige Pflicht ist (Abstand von 100 m bei 200 km/h) muss das System oft heftig bremsen, um dem Gesetz Genüge zu tun. In der Praxis jedoch sind solche Abstände illusorisch, da dauernd jemand in die Lücke ausschert.

Habe ich bei der Problematik etwas falsch verstanden oder weshalb wird dann diese Automatik immer wieder propagiert?

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